15. Juni 2018

Travel | Valencia Day 2

Der zweite Tag in Valencia startete mit einem Frühstück auf dem Balkon, während man beobachtet, wie die Sonne langsam die Häuser erwärmt. Oh man - was will man mehr?
In diesen Ausblick hätte ich mich noch weitere Stunden verlieren können, wären da nicht die kurzen Öffnungszeiten bis 15 Uhr vom Mercat Central, die auch noch ganz oben auf meiner Valencia-Urlaubs-Must-See-Liste stand.
Eine halbe Stunde hatten wir dann doch noch um eine saftige Packung Oliven zu kaufen. Im Urlaub schmecken selbst so simple Sachen wie frische Oliven einfach besser, oder bilde ich mir das ein?
Danach zeigte uns unser Kumpel die valenzianische Altstadt und erklärte uns die Geschichte.

Wusstet ihr, dass Valencia bereits im Jahre 138 v. Chr. als Urlaubsort von den alten Römern gegründet wurde? Das lässt die alten Überreste der alten römischen Bauten noch viel eindrucksvoller erscheinen, wenn man sich vorstellt, wie die alten Römer schon damals die Brücken überquert oder wie kleine römische Kinder um den stillgelegten Brunnen herum gespielt und getollt haben mussten, während ein paar Philosophen lesend auf den Bänken ihre Zeit verbrachten.
Oder wie wohl jedes Mal die schweren Tore des Torres de Serranos geöffnet werden mussten, wenn Bürger ihre Stadt Richtung Serrano verlassen. Na gut, genug der Fantasterei.
Die Stadt strotzt nur so vor Geschichte und irgendwie war das sehr beeindruckend.

Außerdem sind die Häuser in der Altstadt auch mit schicker Streetart geschmückt, sodass es nie langweilig wird durch die Straßen zu laufen.
Fast jeder Winkel und jede Ecke der Stadt ist instagram-worthy.

Eine gute Paella haben wir in der Arroceria La Valenciana finden können, die sehr schön cremig war und nur so von Fleisch überquoll (unser Kumpel ist kein Vegetarier...). Der Sangria war auch sehr sehr lecker dort und wurde frisch gemischt.

Mercat Central | Plaça de la Ciutat de Bruges, s/n, 46001 València, Spanien
Arroceria La Valenciana | Carrer dels Juristes, 12, 46001 València, Spanien
Torres de Serranos | Plaça dels Furs, s/n, 46003 València, Spanien
Bilder nach dem Sprung :)

14. Juni 2018

Travel | Valencia Day 1

Seit fast einem Jahr macht mein Kumpel sein Erasmus in Valencia und trotzdem haben meine Freundin und ich es in dieser Zeit nicht geschafft ihn besuchen zu kommen - bis jetzt.
Vor einiger Zeit buchten wir also über Ryanair einen Direktflug nach Valencia. Bei der Buchung haben wir gemerkt: Die Preise springen fast schon im stundentakt rauf und runter! Daher kann ich euch diesbezüglich keine Tipps geben. Wir haben uns am Ende dann für einen Kurztrip von 2,5 Tagen entschieden. Allerdings fiel der halbe Tag durch eine massive Flugverspätung leider weg. Also hatten wir nur noch effektiv 2 Tage in Valencia.

Nachdem wir also abends angekommen sind und von unserem Freund mit einem kühlen Bierchen und vegetarischen Spinat-Empanadas abgeholt wurden, setzte auch nach einem stressigen Flug so langsam das Urlaubsfeeling ein.

Nach ein paar Weinchen auf dem Balkon in seiner Erasmus Wohnung und einem kleinen Snack bestehend aus Baguette und tortilla de patatas (my all time favorite spanish dish!), entschieden wir uns dann in das feucht fröhliche Erasmus Leben zu schnuppern.
Nach einer kurzen Party Nacht im wohl größten Strandclub Valencias names "Akuarela", ging es für uns wieder nach Hause um vor dem Schlafengehen noch die restliche Hälfte der tortilla de patatas zu verschlingen und mit Deep Talk den Abend ausklingen zu lassen.

Leicht verkatert, starteten wir den Tag mit einem Gang zum Flohmarkt Rastro de Valencia, der immer sonntags von 8.00 Uhr bis 13.30 Uhr geöffnet hat und schlenderten dort durch die Stände. Für uns als Touristen ist dieser Flohmarkt mit ihrer großen Auswahl an vintage Möbel und Krimskrams eher ungeeignet. Vor allem, weil die Spanier dort eher selten mit sich verhandeln lassen, wenn man kein Wort spanisch spricht.

Danach ging es mit leerem Magen zum Brunchen ins BASTARD Coffee & Kitchen, wo ich super leckere kross gebackene Auberginen auf Hummus mit einem blanchierten Ei auf Avocado Toast verspeisen durfte. So - jetzt kann der Tag richtig starten!
Bikini eingepackt und ab zum Strand, aber vorher noch in die Com a Casa Kantine und mit 2 Portionen Paella to go für je 3,50€ einpacken. Man weiß ja nie, wann der große Hunger kommt während man brutzelnd am Strand liegt :)

Aufs Fahrrad geschwungen und weiter am stillgelegten Fluss vorbei zum Ciutat de les Arts i les Ciències. Die Gebäude dort sind der Wahnsinn. Man fühlt sich in die Zukunft gebeamed umringt von den futuristisch aussehenden Gebäuden und den kleinen durchdachten Details. Als wir Sonntag Abend da waren, hatten wir so gut wie unsere Ruhe. An anderen Tagen ist dieser Ort wohl von Touristen überfüllt. Kauft euch als kleine Erfrischung einen Horchata Drink aus Erdmandeln von einem der kleinen Stände und genießt einfach den Ausblick. Es lohnt sich.

Mit grummelnden Magen und voll von ersten Eindrücken aus Valencia, ging es dann weiter in die Altstadt, denn was darf bei keinem Spanien Urlaub fehlen? Richtig, ein Besuch in einer Tapas Bar!
Unser Kumpel führte uns aus in eine Tapas Bar mitten in der Altstadt namens Bodega La Rentaora, wo wir den Tag ausklingen lassen wollten.
Neben Tapas darf natürlich kein guter Wein fehlen - und Junge, war der gut! Turbio gallego -übersetzt "trüber Wein" - unbedingt probieren - Punkt!

Seid ihr schon mal nach Valencia gereist? Wie fandet ihr es dort?
BASTARD Coffee & Kitchen | C/Leandro de Saralegui, nº 1, bajo izda., 46021 Valencia
Com a Casa | Carrer de Ramon Llull, 31, 46021 València
Ciutat de les Arts i les Ciències | Av. del Professor López Piñero, 7, 46013 València
Bodega La Rentaora | Plaça de Mossén Sorell, 11 Bajo Derecha 1, 46003 Valencia
Bilder nach dem Sprung :)

30. Mai 2018

WIBU2 | Nachhaltigkeit und Aufgebraucht

Hello Girls and Guys!

Die Überschrift soll nicht verwirren, denn die Abkürzung WIBU2 bedeutet so viel wie: What I've Been Up To :D
Heute soll es also darum gehen, was bei mir in letzter Zeit endlich im Müll gelandet ist.
Wieso ich das euch zeigen will? Ganz einfach: Ich habe mich entschieden, alle Beauty Produkte, die ich jetzt in den letzten Jahren angesammelt habe, restlos aufzubrauchen, sodass ich dann nach und nach natürliche Alternativen finden kann, die man selber herstellen kann.
Sprich: z.B. Deo aus Kokosöl, Shampoo aus Roggenmehl, Hautpflege aus Arganöl, Zahnpasta aus Salz.
Mein Bad soll also nach und nach leergeräumt und aufgebraucht werden.

Angefangen mit Hautpflege, habe ich im Laufe des letzten Monats zwei meiner Lieblingsprodukte aufgebraucht: Hyaluronic Acid 2% + B5 von the ordinary und das Lierac Luminescence Serum.
Beides hat meine Haut immer ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt, sie plump gemacht und zum Strahlen gebracht. Wer also auf den ultimativen natürlichen Glow steht, der sollte sich das Lierac Serum unbedingt anschauen!
Im Moment bin ich noch nicht mal ansatzweise an das Ende meiner Hautpflegeprodukte angelangt. Ich weiß aber jetzt schon, dass ich am Ende wahrscheinlich meine Haut mit Kokosöl und Arganöl pflegen und waschen werde.


Weiterhin habe ich das Balea Tiefenreinigungsshampoo ohne Silikone endlich aufgebraucht und ich muss sagen: meine Haare haben sich seit meinem Haarfärbeunfall nie besser angefühlt. Nach der Wäsche sind sie immer sehr schön weich, glänzend, sauber und luftig. Allerdings nicht so griffig, wie ich es nach einer Roggenmehl Wäsche kenne. Dafür geht es deutlich schneller. Nachkaufen werde ich es mir allerdings nicht. Im Moment wasche ich mir meine Haare mit dem Paul Mitchell Clarifying two shampoo und bin auch sehr zufrieden.
Die Wirkung ist ziemlich ähnlich, allerdings sind in dem Paul Mitchell Shampoo Silikone enthalten.

Was ich einfach gemerkt habe: Gerade mein Konsumverhalten aus der Vergangenheit wird mir jetzt schmerzhaft bewusst: Ich habe so viele Beauty Produkte in meinem Bad rumstehen, benutze - wenn überhaupt - nur die Hälfte und als ich zwischendurch auf eine minimalistische Hautpflege umgestiegen bin, sind alle Sachen verstaubt. Wozu habe ich mir alle Produkte gekauft, wenn auch das minimalste an Hautpflege ausreicht? Ich hab mich ein wenig verarscht gefühlt.
Deswegen jetzt meine Devise: Bevor die ganzen Sachen in meinem Bad verkommen, brauche ich alles auf und werde nach und nach auf eine minimalistische Routine umsteigen.
Diese ganzen Sachen belasten mich teilweise sehr, andererseits habe ich sie auch mit meinem eigenen Geld gekauft. Im Müll wären sie daher viel zu schade. 

Nun gut. Das ist mein kleiner aber feiner Fortschritt. Und immerhin: Ich habe die ganzen Drogeriemärkte nun seit geraumer Zeit gemieden und gebe nun gar kein Geld mehr für solchen Kram aus. Ressourcenschonend, nachhaltig und billig - was will man mehr?