27. Oktober 2016

Travel | Warsaw Oldtown

Der letzte Tag unseres Warschau Kurztrips brach an und so machten wir uns gegen 13 Uhr zur Essenssuche in die Stadt auf.
Die letzten Tage nahmen wir immer die Öffentlichen oder liefen an der Hauptstraße entlang. Dieses mal entschieden wir uns einen kleinen Umweg zu laufen und landeten in der Altstadt Warschau's mit Blick auf die Weichsel. Ich war sofort verzaubert vom nostalgischen Charme, der dort noch in der Luft liegt. Auch wenn es ein Sonntag war und wir sehr viele Touristen erwartet hatten, waren die Gassen wie leer gefegt. Diese Ruhe kam mir persönlich jedoch sehr gelegen, denn ich kann es nicht ausstehen vom Touristenmeer mitgerissen zu werden.
Ich liebe alte "verbauchte" Gebäudefassaden, gepflasterte Gassen, versteckte und zugewachsene Hinterhöfe. Was für ein Erlebnis!

Den ganzen Warschau Urlaub über trug ich meinen neuen schwarzen Rucksack aus dem mir vorher unbekannten Online Shop Zaful. Anfangs war ich noch skeptisch, aber mittlerweile überzeugt er mich vor allem von der Verarbeitung! Er ist zwar aus Polyurethan (was auch den Preis rechtfertigt), dennoch ist dieses alles andere als "dünn". Auch der Reißverschluss lässt sich sehr leicht auf und zu ziehen. Selbst die Träger sind leicht gepolstert, sodass das Tragen sehr angenehm ist. Das einzige Manko ist, dass er mir leider zu klein für Uni Sachen ist. Aber das hält mich nicht davon ab, ihn bei allen anderen Gelegenheiten zu tragen! Wem die Versandzeit aus China zu lange ist, dem habe ich unten ein paar Alternativen rausgesucht.

Coat - H&M
Scarf - Gina Tricot (similar here)
Jeans - Dr. Denim Solitaire
Sneaker - Reebok Classics
Backpack - Zaful 

Backpacks




26. Oktober 2016

Travel | Warsaw Arrival

Backpack - Zaful* (here)
Coat - H&M (similar here)
Etwas hektisch packte ich meine Sachen. Dabei verließ mich nie das ungute Gefühl, dass ich doch etwas vergessen könnte. Aber wir sind ja eh nur über das Wochenende in Warschau. Was soll man da schon großartig vergessen?

Nach weniger als einer Stunde im Flieger landeten wir dann schlussendlich in der polnischen Hauptstadt, welche uns mit einem Nieselregen empfang. Es ist schon sehr spät, also entschieden wir uns ein Taxi zu nehmen.
Hier scheint es kein Tempolimit zu geben und wenn doch, dann juckt das hier wohl eh keinen. Hier wird eine Straße mit Tempolimit 50 gerne auch mal mit 90 km/h befahren.
Solange man schnell ans Ziel kommt...

Die ausgewählte Unterkunft erwies sich als etwas versteckt: Der Gebäudekomplex wurde anscheinend renoviert, von außen sieht es aber noch verkommen aus - zumindest im Dunkeln.
Nach nervenaufreibenden und misslungenen Versuchen unser gebuchtes Apartment zu finden, gelang es uns mithilfe zweier Nachbarn, die um diese Uhrzeit zum Glück noch wach waren, die Wohnung zu betreten.
Die Sicherheitsvorkehrungen sind doch schon etwas fortschrittlicher als hier bei uns im Westen. Zahlencodes über Zahlencodes und eine mehr schlechte als rechte E-Mail Beschreibung, wie das System funktioniert.

Nun ja, kurz nachdem sind wir dann noch auf Essenssuche gegangen. An einem Freitagabend. Und die Stadt ist ausgestorben. Schlussendlich landeten wir bei KFC - ciao, aber wenigstens ist Monsieur nicht mehr hungrig.

19. Oktober 2016

Review | Escape Berlin

"Habt ihr eigentlich in den letzten Tagen die Zeitung gelesen?
Ja? Dann werdet ihr sicherlich mitbekommen haben, dass Sherlock verschwunden ist!"

Verdutzt schaute ich meine vier Freunde an und blickte dann zurück zum Moderator, jedoch verstand ich schnell: Unser kleines Abenteuer im Berliner Escape fängt an.

So etwas hatten meine Freunde und ich noch nie gespielt. Wir hörten nur viel davon. Escape Games werden immer populärer und es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten. So kannst du zum Beispiel Nerds in einer WG helfen, einem Psychopathen entkommen oder wie wir es uns ausgesucht hatten : ein Rätsel um Sherlock lösen.

Wir wurden also in einen Raum geführt, wo das Spiel auch sofort anfing. Schwach beleuchtete Zimmer und aufwendig gestaltete Räume versetzten uns zurück in das regnerische London des späten 19. Jahrhunderts (wunderschöne antike Möbel inklusive).

In einem Zeitfenster von 60 Minuten galt es nun alle Rätsel zu lösen um Sherlock's Verschwinden nachzuvollziehen. Wir durften die Wohnung von Sherlock bis aufs kleinste Detail untersuchen und das war manchmal gar nicht so unerheblich.
Denn manchmal dachten wir echt, dass wir viel zu kompliziert denken, aber am Ende hat uns dieses verworrene Denken sogar weitergebracht und wir waren immer auf der richtigen Spur. Falls wir dann doch mal in einer Sackgasse landeten, gab es dann kleine Tipps, die uns weiterhalfen. Aber wie der Gamemaster uns am Ende mitteilte, haben wir uns gar nicht mal so schlecht geschlagen. Wir brauchten sogar im Durchschnitt weniger Tipps als andere Gruppen (yeah!).

Die Rätsel waren durch und durch originell und vom Schwierigkeitsgrad her alle sehr hoch. Aber bei fünf denkenden Gehirnen, war das kein Problem ;)

Auch wusste ich nicht, dass es diese Escape Spiele in allen möglichen Formen in unterschiedlichen Städten gibt, sodass es teilweise Gruppen gibt, die von Escape Spiel zu Escape Spiel sogar reisen!

Das Spiel könnt ihr mit bis zu 6 Personen spielen, jedoch würde ich euch empfehlen, es mit drei Freunden zu spielen, denn so kann jeder aktiv mitdenken und mitspielen und es sind nicht zu viele Gedanken, die mit einfließen, sodass ihr dann eine Spur besser verfolgen könnt.

Ich bedanke mich herzlichst beim Escape Team für die Einladung und kann es euch nur empfehlen es selber mal auszuprobieren!

Habt ihr bereits mal ein Escape Game besucht?